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Karte 133.1 ZitierfähigAnsatzpunkte für Evaluation: Stufe 2 Wissen, Können2008-09-11




Will man wissen, welches Wissen und Können in einem Kurs erworben wurde ⟨…⟩, so muss man jeden Teilnehmer dieses Wissen oder Können vorführen lassen. Dies kann am Ende des Kurses geschehen in Form einer Prüfung, mit Papier-Bleistift-Aufgaben, (standardisierten) Tests, Simulationen, Arbeitsaufgaben einer Probearbeit oder ähnlichem.

⟨…⟩

Vorteil dieser Stufe 2 ist, dass die Stoffbeherrschung direkt gezeigt wird und man nicht auf die mehr oder weniger verlässliche Selbsteinschätzung oder Meinung der Teilnehmer angewiesen ist. Ein weiterer, vor allem didaktischer Vorteil ist, dass die Teilnehmer erfahren, was sie können. Meistens ist dies eine ermutigende und stolz machende Erfahrung.

⟨…⟩

Von Nachteil ist, dass die Konstruktion solcher Lernergebnis-Prüfungen oft aufwändig ist, dass sie nur für einen einzelnen Kurs bzw. Stoffbereich gelten und komplexere Lehrziele wie »Selbständigkeit« oder »Verantwortung« so kaum erfasst werden können. Außerdem ist mit der Lernergebnisprüfung nicht ausgesagt, ob das Gelernte nachher auf die Praxis transferiert wird und diese positiv verändert wird.








Quelle: Jost Reischmann (2002) : Weiterbildungs-Evaluation: Lernerfolge messbar machen (S. 114f)        
Zitiert in:         Andere Karten der Quelle


Siehe auch: Weiterbildung; Evaluation; Lernerfolgserfassung; Leistungsbeurteilung;
Kollokationsgraphen:Weiterbildung; Evaluation; Lernerfolgserfassung; Leistungsbeurteilung;
Literatur:Weiterbildung; Evaluation; Lernerfolgserfassung; Leistungsbeurteilung;

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Autor: Stefan Schumacher, Stefan.Schumacher [at] Bildungswissenschaft [dot] info
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