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Karte 159.5 ZitierfähigKonzentration ohne Zentralisierung: Kontrolle2008-12-14




Harrison nennt dieses Netzwerk ungleicher und instabiler Beziehungen »Konzentration ohne Zentralisierung«. Die Organisation besteht aus den Verbindungen und Knoten des Netzes. Kontrolle lässt sich ausüben, indem Produktions- oder Gewinnvorgaben für eine breite Spanne von Gruppen innerhalb der Organisation gemacht werden. Jede Einheit kann dann frei entscheiden, wie sie diese Vorgaben verwirklichen will. Dies ist jedoch eine vorgegaukelte Freiheit. Flexible Organisationen setzen nur selten leicht erreichbare Ziele; gewöhnlich stehen die Einheiten unter Druzck, weit mehr zu produzieren oder zu verdienen, als in ihrer unmittelbaren Macht steht. Die Zwänge von Angebot und Nachfrage stehen selten mit diesen Zielen im Einklang; es wird von oben versucht, die Einheiten trotz dieser Grenzen immer stärker zu beanspruchen.

vgl. auch: Bennet Harrisson: Lean and Mean, 1994, S 47.








Quelle: Richard Sennet (2008) : Der flexible Mensch (S. 70f)        
Zitiert in:         Andere Karten der Quelle


Siehe auch: Organisationstheorie; Organisationssoziologie; Flexibilität; Organisationswandel; Verantwortung; ImmaterielleArbeit;
Kollokationsgraphen:Organisationstheorie; Organisationssoziologie; Flexibilität; Organisationswandel; Verantwortung; ImmaterielleArbeit;
Literatur:Organisationstheorie; Organisationssoziologie; Flexibilität; Organisationswandel; Verantwortung; ImmaterielleArbeit;

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Autor: Stefan Schumacher, Stefan.Schumacher [at] Bildungswissenschaft [dot] info
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