Bildungswissenschaft.info -- Zettelkasten

Karteikarten

Karte 257.1 Zitierfähigwohl-definierte und schlecht-definierte Systeme2010-04-12




In der kybernetischen Forschung unterscheidet man wohl-definierte und schlecht-definierte Systeme. Wohldefinierte Systeme sind dadurch gekennzeichnet, daß alle möglichen Übergänge zwischen den verschiedenen Zuständen, die sie einnehmen können, bekannt sind; daß die Wahrscheinlichkeit dieser Übergänge bekannt ist; und daß sich weder die Übergänge noch die Zustände in Abhängigkeit von der Zeit ändern. Heinz von Foerster würde von einer trivialen Maschine sprechen, die synthetisch determiniert, analytisch determinierbar und historisch unabhängig ist. Schlechtdefinierte Systeme hingegen sind dadurch definiert (!), daß die möglichen Übergänge zwischen verschiedenen Zuständen unbekannt sind; daß die Wahrscheinlichkeit dieser Übergänge unbekannt ist; und daß sich sowohl die Übergänge als auch die Zustände und nicht zuletzt die Wahrscheinlichkeit der Übergänge und Zustände in Abhängigkeit von der Zeit ändern. Heinz von Foerster würde von nichttrivialen Maschinen sprechen, die synthetisch determiniert, aber analytisch undeterminierbar und historisch abhängig sind.








Quelle: (2005) : Organisation als System (S. 15f)        
Zitiert in:         Andere Karten der Quelle


Siehe auch: Organisation; System; Systemtheorie; Baecker; Kybernetik; Foerster;
Kollokationsgraphen:Organisation; System; Systemtheorie; Baecker; Kybernetik; Foerster;
Literatur:Organisation; System; Systemtheorie; Baecker; Kybernetik; Foerster;

<-- LaTeX-Code Bearbeiten Bibliographieeintrag (Text) -->


Startseite Neue Karte
Autor: Stefan Schumacher, Stefan.Schumacher [at] Bildungswissenschaft [dot] info
$Id: karteikarte-anzeigen.pl,v 1.20 2018/04/11 09:46:42 stefan Exp $
$Id: global_includes_zk.pm,v 1.11 2011/04/10 13:39:05 stefan Exp $
Impressum

(Anzeige) Mehr zu mir auf meiner Agenturseite: Kaishakunin.com