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Karte 268.1 ZitierfähigLernmotivation, Leistungsmotivation2010-05-18




Unter dem Begriff Lernmotivation werden sämtliche emotionalen und kognitiven Prozesse zusammengefasst, die ursächlich dafür sind, dass eine Person intentional etwas Neues lernt, um die erwartbaren Erfolge zu erreichen oder zu vermeiden, die mit dem Lernen direkt oder indirekt verbunden sind. Leistungsmotivation meint spezifischer die Auseinandersetzung mit einem Gütemaßstab. Von leistungsmotiviertem Verhalten sprechen wir also nur dann, wenn eine Person ihre eigene Tüchtigkeit als Ergebnis der Auseinandersetzung mit einem zu erreichenden oder zu übertreffenden Gütemaßstab bewertet. Lernaktivitäten sind demnach leistungsmotiviert, wenn die Person das Ergebnis ihres Verhaltens an einem selbstgesetzten Standard misst und die eigene Tüchtigkeit in Abhängigkeit davon, ob sie den Standard erreicht hat oder nicht, positiv bzw. negativ bewertet.








Quelle: Bettina Hannover () : Lernmotivation (S. 170) enthalten in: (2008) : Pädagogische Psychologie in Theorie und Praxis        
Zitiert in:         Andere Karten der Quelle


Siehe auch: Lernmotivation; Leistungsmotivation;
Kollokationsgraphen:Lernmotivation; Leistungsmotivation;
Literatur:Lernmotivation; Leistungsmotivation;

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Autor: Stefan Schumacher, Stefan.Schumacher [at] Bildungswissenschaft [dot] info
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