Bildungswissenschaft.info -- Zettelkasten

Glückskekse

260 Sicherheit als Ordnung
1[ [Sicherheit meint die Bewertung eines Subjekts oder Objekts bezüglich seiner Sicherheit.] [Bewertung meint Einordnung.] [Einordnung erfordert bzw. erzeugt eine Ordnung.] 1[ [Ordnung beschreibt eine gegebene Anordnung von Gegenständen.] 1[ [Ordnungen werden durch den Beobachter erzeugt.] ]1 [Ordnung ordnet Dinge entsprechend bestimmten Beschreibungen neu an.] ]1 ]1

264 die Welt als Ganzes
Denn die Welt als Ganzes, der Universalhorizont allen menschlichen Erlebens, ist nur unter dem Gesichtspunkt ihrer äußersten Komplexität ein mögliches Problem. Sie ist kein System, weil sie keine Grenzen hat. Sie ist ohne Umwelt, daher nicht bedrohbar. Selbst radikale Umwandlungen ihrer Engergieform sind nur als Geschehen in der Welt vorstellbar. Einzig in ihrer Relation zum Identischen-in-der-Welt gibt die Welt als solche ein Problem auf, und zwar durch ihre raum-zeitlich sich entfaltende Komplexität, durch die unübersehbare Fülle ihrer Wirklichkeiten und ihrer Möglichkeiten, die eine sichere Einstellung des einzelnen auf die Welt ausschließt. Unfaßbare Komplexität ist die Innenansicht der Welt, der Problemaspekt, den sie Systemen darbietet, die sich in der Welt erhalten wollen.

195 menschliche Aktivität assimiliert
Jede menschliche Aktivität setzt voraus, dass eine subjektive Struktur zur Anwendung kommt, die einen Gegenstand assimiliert. Da diese besonderen und konkreten Gegenstände niemals vollständig bekannt sind und die Handlungsschemata zudem immer von einem gewissen Allgemeinheitsgrad sind, müssen die Strukturen bei ihrer Anwendung notwendig Anpassungsprozessen unterzogen werden, seien diese auch noch so minimal.

271 praktische Motivation durch Lehrer
Während der Lehrer Ergebnissen der Leistungsmotivationsforschung entnehmen kann, unter welchen Bedingungen Schüler bereit sein können, Anstrengungen zu unternehmen, damit sie ihre eigene Tüchtigkeit erfahren, läßt sich Befunden der Neugierforschung entnehmen, wie die Aufmerksamkeit von Schülern zu wecken ist. Wenn aber ein Lehrer ständig Bedingungen zu schaffen hätte, die spontanes Interesse bei seinen Schülern wecken, wenn er weiterhin für jeden Schüler die Aufgabenschwierigkeit auswählen sollte, die diesen optimal motiviert, würde er selbst sehr schnell an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gelangen. Lehrer sollten zwar wissen, wie sie die Lernmotivation ihrer Schülerinnen und Schüler anregen können und welche Art von Zielen Schüler verfolgen, wenn sie Leistungen erbringen. Aber Lehrer sollten gleichzeitig alles tun, damit sie an der Verwirklichung einer alten Forderung der Pädagogik mitwirken: Lernende müssen zunehmend bereit und in der Lage sein, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen; der Lehrer hat sie darin zu unterstützen, die Steuerung ihres Lernens selbst zu übernehmen.

258 Kommunikation zwischen Maschinen
1[ [Menschen sind nicht-trivial.] [Computer sind trivial.] [Kommunikation zwischen Computern ist trivial.] [Kommunikation zwischen Menschen ist nicht-trivial.] [Kommunikation zwischen Menschen und Computern ist nicht-trivial.] [Menschen können die Kommunikation von Computern umdeuten.] ]1







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Autor: Stefan Schumacher, Stefan.Schumacher [at] Bildungswissenschaft [dot] info
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